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Autor: patzy999

Oben bleiben

Irgendwie oben bleiben, heißt dieser Tage die Devise. Marschbefehl Richtung Zukunft – auch wenn es schwer fällt. Ist ja gerade alles verboten, was irgendwie Spaß macht oder der allgemeinen Unterhaltung dient. Da heißt es Kopf hoch liebe Freund_innen, auch wenn der Hals ein bisschen dreckig ist.

About mice and man..
Ist reichlich sauer Bier gerade. Alles, meine ich! Kann Mensch auch drauf rum kauen, wie er will oder die ganze Sache prüfend in die Hand nehmen. Und sich erstmal eine Meinung bilden. Bestenfalls ist es die Eigene. Oder den Gegenstand doch lieber gleich wegschmeißen. Einfach fallen lassen wie eine heiße Kartoffel und einen weiten Bogen um die Sache machen. Ganz so als handelte es sich dabei nicht um die größte gesellschaftliche Herausforderung unserer Zeit, sondern um einen prächtigen, in allen Farben des Himmels und der Erde schillernden und dabei wollüstig dampfenden Scheißhaufen. Was am Ende ungefähr auf das selbe herauskommt. Bildlich gesprochen…


Wice man miceman
An der Sache ändert das hingegen nichts, denn der ganze Corona-Shit wird uns aller Voraussicht nach noch eine gefühlte Ewigkeit an den Hacken kleben – uns also sinngemäß noch ein stückweit begleiten. Da beißt die Maus keinen faden ab – wie es hier so schön heißt.
Nieöwah?

Was tun?
Oben bleiben also und irgendwie weitermachen. Das Team zusammen halten und die Gäste bei Laune. Konzerte, nebst Veranstaltungen in 2020 – derer es reichlich gegeben hätte – erstmal absagen! Und vor allen Dingen irgendwie weitermachen.

Erfinden wir uns also neu…
Willkommen im Subbotnik-Kiosk, dem Grenzbereich zwischen Pommesbude und alternativen Weihnachtsmarkt. Der wohl einzige Ort in Ihrem Wohngebiet, der das Beste aus Drive-in, christlicher Seelsorge und dem Schnapsregal bei Konsum auf engsten Raum in sich vereint. Genießen Sie täglich von 18:00 Uhr bis 22:00 Uhr kulinarische Köstlichkeiten aus dem Hause Kirchhof & Berthold. Machen Sie noch heute mindestens ausgiebige Bekanntschaft mit unseren weihnachtliche Rotwein-Gewürz-Romanzen in coronakonformer Frischluftatmosphäre und auf Wunsch mit Schuss für die extra Portion Spaß und wohl auch gegen die Kälte. Oder tun Sie sich eben was Gutes, und bestellen Sie sich halt einen heißen Birnensaft mit Ingwer oder wegen mir ein Fassbier!

Refugees Welcome
Wir vermissen Euch alle so sehr! Deshalb möchten wir Euch mit diesem improvisierten Angebot auf unserer Scholle eine Zuflucht bieten. Wir wenden uns hiermit explizit an alle gelangweilten Muddies und Daddies – an alle streunenden Hunde und Katzen, Tiger, Kamele, Walrösser, Giraffen, Wildschweine, Opossums, Seidenspinner, Motten und Glühwürmchen. An alle Hungrigen und an Alle, die es wirklich satt haben. An die routinierten Stammies und an die flittrigen Zaungäste, Euch allen rufen wir zu: Ihr fehlt uns sehr!

Wish you were here!
Solltet Ihr uns auch ein bisschen vermissen, so lasst Euch gesagt sein: Uns gibt es noch! Noch sind wir da, und brauen des Nachts alkoholische Zaubertränke und harren derweil selig auf Kundschaft. Nieöwah?

Kommt also vorbei und unterstützt uns! Wir freuen uns auf Euch!
Dann kommen auch bald mal wieder bessere Zeiten…
Versprochen!
In Liebe
Eurer Subbotnik
i. A. Patrice Lipeb

21.11.20 Save the Date !

Subbotnik Drinks 1

Hallo Freunde,

was für verrückte Zeiten oder? Es ist schon ein bisschen her, als ihr uns fleißig aus der Krise geholfen habt und seien wir ehrlich – der zweite Lockdown steht quasi schon vor der Tür.

Trotzdem möchten wir uns bei Euch coronakonform bedanken und haben jetzt endlich für unsere treuen Unterstützer eine kleine Feier organisiert.
Es gibt ein flexitarisches Buffet von MAZA PITA und jede Menge Freibier sowie erlesene kulturelle Köstlichkeiten aus dem Hause ATLAS BIRD.
Das alles für Euch im privaten Rahmen und nur für geladene Gäste.

Es tut uns in diesem Zusammenhang wirklich Leid, dass wir den Termin so oft verschieben mussten, aber wie schon eingangs erwähnt, geht es dieses Jahr vielerorts schlechterdings mit dem Teufel zu!

Wie geht es jetzt weiter?

Eure Mailadressen wurden bereits in mühevoller Kleinarbeit extrahiert und unsere Grafikerin soeben damit beauftragt, ein stilistisch überragendes Mailchimptemplate zu erstellen, was Euch im Laufe der nächsten Tage mit Eurer persönlichen Einladung, nebst adäquater Verhaltensregeln am Buffet oder Moshpit erreicht.

In diesem Sinne sagen wir bis ganz bald! Und nur Geduld – alles wird gut werden.

Euer SUBBOTNIK

Gestärkt aus der Krise

von Patrice Lipeb

Es war lange Zeit recht ruhig hier. Gerade hatte sich eine gewisse Regelmäßigkeit in der subbotnikschen Blogproduktion eingestellt. Doch mit der Pandemie, dem Lockdown und der damit verbundenen Einstellung des regulären Kneipenbetriebes waren auf einmal ganz andere Dinge wichtig.

So saßen wir also mit ersthafter Sinnkrise auf unseren Hosenböden und dachten: Ja scheiße noch eins! Wie geht es denn jetzt weiter?

Den Meisten von Euch sind die nachfolgenden Ereignisse, die unsere heroische Wiedergeburt skizzieren, wohl kein Geheimnis. Kunststück – Ihr seid ja auch ein Teil der Geschichte.  

Kurzum: Wir haben – bis auf einige Einschränkungen – wieder regulär geöffnet. Das Zusammensein ist heuer auch nicht mehr so streng reglementiert, wie noch zu Zeiten unseres improvisierten Bierkiosks oder dem nachfolgen Notbetrieb bis Mitternacht.  

Wenn ich daran denke, wie ihr mit Plastebechern eisern vorm Laden ausgeharrt habt, um uns zu supporten, könnte ich fast eine kleine Träne der Rührung verdrücken. 

Trotzdem fehlt noch eine essentielle Komponente, um an die glanzvolle, gute, alte Zeit – wo Mensch noch ungestört saufen konnte, bis der Arzt kommt – anzuknöpfen – namentlich die Kultur! Denn es sind eben diese Nuancen, die ein besonderen Abend von einem ordinären Besäufnis unterscheiden. 

In anderen Worten heißt das: Uns fehlt der Kultur- respektive Konzertbetrieb sehr! Genau genommen konnten bis dato leider keine Kulturveranstaltungen ausrichten, weil wir uns in Anbetracht der Bestimmungen – DIE WIR NEBENBEI BEMERKT ALS GUT UND SINNVOLL ERACHTEN  – schlichtweg keine Möglichkeit sahen, ein keimfreies Abendprogramm zu gestalten.  Dazu kam ein omnipräsentes Gefühl der Verunsicherung.   

Doch jetzt ist Schluss und wir möchten zusammen mit Euch  etwas wagen! Ab dem kommenden Monat September werden wir langsam den Kulturbetrieb wieder aufnehmen.  Genauer gesagt möchten wir unter dem Titel Mattscheibe, Konzerte aus unserem Fenster in unserer Freisitz veranstalten.

DAFÜR EIGNEN SICH AUS VERSCHIEDENSTEN GRÜNDEN JAZZ-COMBOS! 

Wenn ihr Interesse daran habt einen Abend im Subbotnik musikalisch zu gestalten, dann bewerbt Euch bitte unter mail@sbbtk.de

Ich freue mich schon auf Eure zahlreichen Zuschriften. 

Wir sind uns bewusst, dass es sich dabei um ein Wagnis handelt. Denken aber, dass wir mit gegenseitiger Rücksichtnahme und verantwortungsvollem Vollrausch pandemiegerechte Kulturgenüsse fabrizieren können.

In diesem Sinne

Habt eine gute Zeit

HELFT EUCH

HELFT EUCH!

Hallo Freunde, 

schön dass ihr EUCH engagieren wollt und emphatisch und solidarisch handelt. Es ist momentan für viele echt ernst und nicht nur wir brauchen gerade dringend Eure Hilfe. Wir möchten alle herzlich dazu einladen, sich auf der Website http://supportmylocals.com zu engagieren, die einer unser zauberhaften Gäste höchstselbst gebastelt hat! Wer Hilfe benötigt, kann sich AB JETZT auf http://supportmylocals.com kostenlos und unkompliziert anmelden. Die Website ist im Übrigen nicht auf Leipzig beschränkt! Damit es funktioniert, müsst ihr die frohe Botschaft ganz doll weitersagen – gleich nachdem ihr etwas gespendet habt.

Was das Subbotnik betrifft:

Wir haben uns tatsächlich schon ein bisschen an Euch gewöhnt liebe Gäste und würde Euch deshalb sehr gerne Wiedersehen. Am liebsten bei uns im Subbotnik – so wie früher. Helft uns ein bisschen dabei, diese schwere Krise zu überstehen. Als Dankeschön wollen wir mit Euch feiern – in hoffentlich naher Zukunft!

Bis dahin, bleibt stark. Wir vermissen Euch! 

Euer Subbotnik.


KONDITIONEN UND SACHLEISTUNGEN FÜR SPENDEN

SupportMyLocals


Für eine Spende von 30€ 

Laden wir Euch zu unserem Subbotnik-Doomsday-Resurrection-Sermon ein! Euch erwartet eine exquisit verruchte Festivität. Wir werden gewissenhaft und exzessiv mit unseren Jüngern dem Gott des heiligen Suffs huldigen und ob seiner Herrlichkeit einige alkohole Rituale darbringen.

(Der Spender erhält Eintritt zur Party alle Getränke sind zum Normalpreis erhältlich, das Catering ist frei!)

Für eine Spende von  50€
Seid Ihr geladener Gast auf unserem Subbotnik-Doomsday-Resurrection-Sermon Euch erwartet ebenfalls eine exquisit verruchte Festivität. Wir werden mit Euch gewissenhaft und exzessiv dem Gott des heiligen Suffs huldigen und ob seiner Herrlichkeit einigealkohole Rituale darbringen.

(Der Spender erhält Eintritt zur Party sowie 5 Bier oder Wein + 5 Shoots von der Doomsday-Resurrection-Karte  alle anderen Getränke sind zum Normalpreis erhältlich, das Catering ist frei!)


Für eine Spende von  100€
Seid Ihr Jünger auf unserem Subbotnik-Doomsday-Resurrection-Sermon !

(Der Spender erhält Eintritt zur Party FREIBIER und 10 Shoots von der Doomsday-Resurrection-Karte  alle anderen Getränke sind zum Normalpreis erhältlich, das Catering ist frei!)



Grundsätzlich ist jeder Betrag willkommen – groß oder klein – ganz egal.

WIR SAGEN DANKE!

Letzte Meldungen

von Patrice Lipeb

Erhältlich bei FUCK AMAZON Bildrechte AMAZON SEARL

Hallo liebe Freunde, 

wir möchten, nachdem wir den ersten Schock einigermaßen verdaut haben, einige Worte an Euch richten, über die aktuelle Situation in Sachen Subbotnik informieren und vielleicht ein bisschen Trost spenden.
Zunächst einmal befinden wir uns – wie die Meisten – in unruhigen Zeiten. Die Pandemie fordert von uns allen ein Bekenntnis zu gesellschaftlicher Verantwortung. Wie so oft trifft es das Nachtleben und seine kulturschaffenden Protagonisten, die auf den öffentlichen Raum angewiesen sind, als Erstes und dazu besonders hart.  Sicher habt ihr schon mitbekommen, dass wir das Subbotnik auf absehbare Zeit schließen mussten. Falls nicht: WIR HAM ZU!
Das tut uns ein bisschen leid, muss aber angesichts der gegebenen, hygienischen Notwendigkeiten leider sein!  Natürlich stürzt uns das über kurz oder lang in finanzielle Schwierigkeiten, denn auch wir sind wegen dem System: Kapitalismus, den Gesetzten des heiligen Marktes unterworfen und Gottlob gezwungen Gewinne zu erwirtschaften. Das ist – unter uns gesagt – überhaupt nicht so einfach, wenn der Laden zu ist!

Doch zum Glück naht Hilfe! Ein paar schlaue Gäste haben eine Website gebastelt – oder sind vielmehr dran, eine Website zu basteln, auf der es eine Vielzahl von bedürftigen Leipziger Nachtlokalen zur Auswahl geben wird. Der seiner Lieblingsbar beraubte Gast hat dann die Möglichkeit nach Herzenslust und Sympathie mit seiner Kohle um sich zu schmeißen und zu spenden. Die Teilnahme ist völlig offen und für die Läden kostenfrei. Soll heißen, jeder der möchte kann einfach mitmachen!
Für mich klingt das so überzeugend solidarisch, dass ich mir glatt wünschte, die Seite wäre schon fertig! Doch ich muss mich wohl, noch ein bisschen in Geduld üben.  Bis zu diesem Zeitpunkt  an dem das allgemeine Glück endlich eintritt, seid ihr tatsächlich herzlich dazu eingeladen, uns beliebige Beträge Bargeld formlos unter Eingangstür durchzuschieben.

Wie es jetzt weiter geht?

Na wir warten ab, bis sich der virale Schrecken etwas  abgemildert hat oder wir uns zumindest   daran gewöhnt haben. Dann machen wir in alter Form oder mit neuen Einschränkungen wieder auf. Was weiß ich – mit Gasmaskenpflicht oder so. Na auf jeden Fall glauben wir, dass Orte wie das Subbotnik – also Kneipen im Allgemeinen – tatsächlich systemrelevant sind. Insofern, dass wir durch unser geduldiges Dasein viel zur Psychohygiene des Volkskörpers beitragen. Außerdem helfen wir uns und unseren Gästen dabei, schmuddelige Laster wie allabendlich drei bis neun  Kannen Krosti im Unterhemd auf der heimischen Couch zu entleeren, in ein gesellschaftlich akzeptiertes und sozial relevantes Event zu transformieren – dem Besuch einer Bar. Kinder waren das noch Zeiten – als Mensch noch einfach so rausgehen durfte.  Doch keine Panik, alles wird irgendwie gut werden – obwohl Kultur im Subbotnik  veranstaltungsmäßig auch erstmal verschoben ist – gelle! Livestream haben wir nicht – dafür noch einen Hektoliter schales Bier.

Da es uns jetzt allen schon viel Besser geht, bleibt eigentlich nur noch eins zu sagen:


WIR KOMMEN WIEDER! VERSPROCHEN!


Fasst in der Zwischenzeit nix an und versucht klar zukommen! Es sind ja nur noch drei Wochen Hausarrest! 

In Liebe 

Euer Subbotnik 

Das sind Christina, Andre, Marius, Miller, Lea, Georg, Anna, Johanna, Sven, Paola , Patrice         




Songempfehlung:

Ob das gut geht..?

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist photo_2020-01-04_11-40-25-682x1024.jpg
von Patrice Robert Lipeb
Foto: Lizette A.


Habe ich mich neulich gefragt. Anlass für dieses kontemplierende Innehalten im tosenden Lärm unserer Zeit war ein eher profanes Spektakel, dem ich vorüberfahrend Zeuge wurde.

Das Ganze trug sich, von stofflicher Seite gesehen, in einem völlig anderen Universum zu. Genauer gesagt am Karl Heine Kanal, Richtung Lindenauer Hafen, ungefähr auf Höhe des Kunstkraftwerks. Zwei Mütter bewegten sowohl sich als auch ihre ausladenden Kinderwagen gravitätisch und allenthalben parallel zum Rand des Radweges. Gänzlich unbeteiligt vom Gegenverkehr zahlloser anderer Verkehrsteilnehmer frästen die beiden Muttis eine Schneise in die Landschaft. Allerdings emphatisch genug um hier und da vernehmliche Laute der Beschwerde gegenüber all Jenen auszustoßen, die es wagen sollten, sich ihrem Track auf einen Meter zu nähern.

Kurz vor der Brücke Saalfelder Straße spitzte sich die Situation zu. Denn aus Richtung Kernstadt näherten sich zwei rüstige und frech frisierte Sportomas. Jede mit jeweils zwei nordischen Gehstöcken bewaffnet, mit energischen Schritten dem stoischen Parallelogramm entgegen. Gleich knallt’s, dachte ich, während ich ein mehr oder minder waghalsiges Überholmanöver auf meinem Drahtesel abschloss. Welches die Überholten mit dem Zischen mutmaßlich giftiger Flüche quittierten.

Keine der beiden sich in Kollision befindenden Parteien wird auch nur einen Zentimeter zurück weichen. Denke ich weiter. Vielleicht werden sich die Kontrahentinnen tagelang anschreien, ohne auch nur ein einziges Mal dem anderen zuzuhören? Oder vielleicht werden sie ja am Ende Freunde oder bilden sowas wie eine Interessengemeinschaft, wer weiß das schon.

Na jedenfalls konnte ich nicht stehenbleiben und mir ansehen, wie es am Ende in der Realität, die außerhalb meines Kopfes stattfindet, denn nun tatsächlich zugeht. Stattdessen musste ich weiter radeln und schnell, schnell zur Arbeit. Danach wartet das Leben auf dich. So hoffe ich zumindest.

Was das Subbotnik angeht, so mahlen heuer die Mühlen der Kultur als gäbe es kein Morgen mehr. Der Februar ist voll mit lecker, lecker Veranstaltungen. Ist wie gewohnt viel Jazz dabei. In diesem Zusammenhang ein riesengroßes Dankeschön an das Kulturamt der Stadt Leipzig, für die erneute Förderung unserer Reihe SHADES OF BLUE NachbarschaftsJazz. Ihr Jungs und Mädels seid wirklich die Größten.

Abseits vom Jazz haben wir noch ein paar Experimente mit Euch vor. Zum Beispiel möchte ich Euch auf ein neues Gesprächsformat mit dem Namen Bräuer will’s wissen hinweisen. Die Premiere dieser ungeschminkten Talk-Runde mit interessanten Gästen aus dem täglichen Leben findet am 22.02 um 20:30 Uhr statt.

War sonst noch was? Ach, ja! Anständig bleiben, nicht vergessen.

Gut Holz

Euer SUBBOTNIK

Tausend Mal von vorn Immer wieder neu

von Patrice Robert Lipeb
Foto: Lizette A.

Na habt ihr euch auch ein paar hübsche Vorsätze für 2020 gemacht?
Ich will zum Beispiel mit dem Rauchen aufhören. Oder besser gesagt, im Allgemeinen gesünder Leben.

Und ich habe mir vorgenommen, unseren Blog gewissenhafter zu betreuen. Da mich des Öfteren Menschen auf der Straße ansprechen, um mich auf irgendeinen Sachverhalt, den unsere Website betrifft, aufmerksam zu machen.

Das klingt dann in etwa so: Ey, wieso ist denn unser Konzert nicht online? Ist das wirklich euer Ernst? Macht ihr kein Facebook? Wieso sind eure Termine nicht aktuell? usw. usw. usw.

Kurz gesagt, das geht alles vollumfänglich auf meine Kappe. Nicht das ich faul wäre oder kein Bock hätte, euch Geschichten zu erzählen oder meinem Beruf nachzugehen. Mir fehlt einfach die Zeit oder anders gesagt: Das Leben kommt mir in den meisten Fällen dazwischen.

Du lebst und lebst und auf einmal ist der Monat schon wieder durch. Dabei hat sich soviel angestaut – auf dem Schreibtisch jetzt – dass an das Verfassen von humoristisch und informell wertvollen Blog-Einträgen kaum zu denken ist.

Zu meiner Entschuldigung möchte ich vorbringen, dass wir 2019 zwölf bemerkenswerte Ausgaben des SOW aka STANDORT WEST fabriziert haben. Jetzt nicht alleine, sondern in Zusammenarbeit mit BIG NBL und little BL, worauf wir als SUBBO ziemlich stolz sind. Sonst hätten wir es ja kaum an unsere Scheibe gepinselt.

Wenn ihr auch so gespannt seid, wie es weiter geht, dann bliebt mit uns auf Sendung!

Zum Schluss noch die Hörempfehlung des Monats für Euch:

Die Quittung mit

Leuchten


https://www.youtube.com/watch?v=c7l5UdlLSVs


In diesem Sinne

LA LA LA LA LA LA

1000 Jahre SUBBOTNIK

Das Subbotnik feiert Geburtstag
Habt Ihr es schon alle mitgekriegt? Schon wieder ist klammheimlich ein ganzes Jahr vergangen. Wie schnell doch die Zeit vergeht. Und Freunde lasst Euch das gesagt sein: Wir hatten eine Menge Spaß mit Euch! Über die Jahre seid Ihr uns so richtig ans Herz gewachsen. Wahrscheinlich habt Ihr schon davon gehört. Doch zur Sicherheit weise ich lieber nochmal darauf hin – jetzt wo ich Eure geschätzte Aufmerksamkeit habe: Das Leben ist kurz und der Mensch kann nie wissen, wie ihm geschieht. Gerade in solch aufregenden Zeiten wie diesen. Gerade warst Du noch auf dem Weg zur Arbeit oder zum Zahnarzt und ehe Du Dich versiehst, fällt Dir auch schon ein Klavier auf den Kopf! Was für eine gruselige Vorstellung.

Das Beste wird sein, wir feiern ein bisschen. Das ist schön und lenkt ab. Wie wäre es zum Beispiel am Samstag den 15.06.2019?

Einladung
Also wir starten ab 14:00 Uhr unsere kleine Geburtstagssause unter dem Motto dem 1000 Jahre Subbotnik. Ihr kommt doch oder? Bei gutem Wetter schmeißen wir für Euch den Grill an und widmen uns liebevoll der Zubereitung vegetarischer und oder fleischhaltiger Grill-Klassiker. Für Getränke sollte gesorgt sein!

1000 Jahre Hochkultur
Als Ort der Kultur haben wir natürlich auch für musikalische Unterhaltung gesorgt. Ab 21:00 Uhr lauschen wir den Klängen von Timm Völkers TV Reality Duo. Großstadtblues artikuliert sich in modernen Pop-Balladen. Gefühlvoll verstörende Texte und traumverlornere Gitarrensounds erzählen von Liebe und manchmal auch von der Unmöglichkeit zu leben. Viel Trotz ist in dieser Musik und wohl auch etwas Schmerz – aber da ist auch Hoffnung.

So liebe Freunde,
jetzt habe ich aber genug geschwafelt. Kommt vorbei, packt Eure Familie ein und feiert mit uns. 1000 Jahre ist doch eine ganze Ecke und obendrein ein runder Geburtstag. Wir sehen uns! 

Der Einritt ist wie immer frei. Um großzügige Spenden für unsere Künstler wird gebeten.

EUER SUBBOTNIK

Sternzeit 0104201920-04

Der Weltraum – unendliche Weiten. Wir befinden uns in einer fernen Zukunft. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs SUBBOTNIK, das viele Lichtjahre von der Erde entfernt unterwegs ist, um fremde Welten zu entdecken, unbekannte Lebensformen und neue Zivilisationen. Das Subbotnik dringt dabei in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.

Hey liebe Raumfahrer

Der Frühling ist da. Und damit die arbeitende Bevölkerung rund um den Polarkreis das auch mitbekommt, wurden in der Nacht zum Sonntag auch gleich noch die Uhren umgestellt. Im Fernsehen munkeln die Kamera-Zombies, dass dies wohl eine der letzten großen Zeitumstellungen gewesen ist. Denn schon ab dem Jahr 2021 werden alle EU Mitgliedsstaaten endlich in ihrer eigenen Zeitzone leben. Wir vom Raumschiff Subbotnik finden es so richtig geil, bei diesem denkwürdigen Ereignis der Zeitgeschichte << kleiner Wortwitz >> mit dabei sein zu dürfen. Ihr nicht etwa auch?

Nu kloar!

Aber lassen wir lieber den leidlich abgegriffenen und rhetorischen hinlänglich durchschaubaren Unsinn und hören augenblicklich damit auf, ständig unterschwellig zu lästern. Kann ja kein Mensch mehr hören und schließlich haben wir einen Kulturauftrag. << Oder? >> Zumindest habt ihr Recht: Sommerzeit ist eine Frage der inneren Einstellung!
<< Ole >> Und daraus folgt nunmal: Das Leben ist verflucht nochmal schön. Also Leipzig, jetzt freu Dich mal ein bisschen! Bist doch so ein hübsches Mädchen und hast noch so viel vor im Leben! Oder noch viel besser: Lass Dich mal wieder ein bisschen feiern!

Flagge Zeigen

Als starkes Bekenntnis zur inneren Sommerzeit empfehlen wir Euch, unserem frisch begrünten Freisitz einen Besuch abzustatten. Beim Genuss einer leckeren Kaltschale und oder Schnäbeken aus der Region, lassen sich in der Regel alle Fragen der Zeitverschiebung hinreichend erörtern.

Bei etwaigen Fragen zur Materie wendet Euch einfach an unsrer physikalisch geschultes Fachpersonal hinterm Tresen.

Glück auf Ihr Mäuse!

Eure Lieblings-Kneipe

Sternzeit 0902201911-43

Der Weltraum – unendliche Weiten. Wir befinden uns in einer fernen Zukunft. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs SUBBOTNIK, das viele Lichtjahre von der Erde entfernt unterwegs ist, um fremde Welten zu entdecken, unbekannte Lebensformen und neue Zivilisationen. Das Subbotnik dringt dabei in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.

Ja Servus liebe Kinder, und ja ab jetzt ist Zukunft! Das merkt Ihr daran, dass der glorreiche Siegeszug des Fortschritts endlich in Eure Lieblingskneipe Einzug gehalten. Versorgen wir Euch dazu gleich mal mit den hard facts:

  • Zuvorderst wäre da der feierliche Launch unser Internetseite zu verkünden. Vielmehr lässt sich mit Fug und Recht behaupten, dass wir erst jetzt – also mit dem Erscheinen unserer Internetpräsenz – erst wirklich auf der Welt sind. Ich meine Facebook kann doch jeder und wird gefühlt auch immer weltfremder. Unserer Website ist da ganz anders, denn dort findet Ihr nicht nur herrlich informative Blogeinträge wie diesen, sondern auch neuste Informationen aus den Bereichen Kunst und Kultur, sowie feierliche Ankündigen aus dem Bereichen Snacks und Getränken, quasi dem Kerngeschäft unseres Vergnügungs-Spacedampfers.
  • Second: Frohlocket liebe Kinder! Das königliche Herrscherpaar André & Christina schenkt uns gemeinen und durstigen Pöbel pünktlich zum dreijährigen Raumschiffs-Jubiläum ein neues Abluftsystem. Fasset Euch bei den Händen und jauchzet meine lieben Brüder und Schwestern, denn dieses zenterschwere Stück Technik ist nicht nur enorm, sperrig und in der Anschaffung recht preisintensiv (vulgo: arschteuer). Nein, damit nicht genug, denn Technik rettet bekanntlich Leben und so ist es uns eine ganz besondere Freude, Euch verkünden zu dürfen, dass es mit beißenden Rauchschwaden und omnipräsent stinkendem Qualm ab Mitte/Ende März endlich sein gerechtes Ende hat. Keine Angst liebe Raucher! Ihr müsst nicht etwa vor die Tür gehen oder so ein Wahnsinn. Im Subbotnik dürft Ihr weiter einfach sitzenbleiben und rauchen, ganz so als gäbe es keine Bosheit auf der Welt! Unsere neue Abluftanlage – die ich in einer spontanen Eingebung folgend, auf den Namen Saug-O-Matic 2000 taufen möchte – wird sich in Zukunft allen üblen Spuren etwaiger Geruchsbelästigungen annehmen. Alles nur heiße Luft, sagt Ihr? Genau! Denn der Saug-O-Matic 2000 stößt durch eine komplizierte Wärmeaustauschtechnik genau das aus: sauberer heiße Luft. Laut Hersteller sparen wir so 95 % Heizkosten. WAK A WAKA
  • In Sachen Karma freuen wir uns Euch mitteilen zu dürfen, dass wir durch unsere dreiteilige Benefiz-Reihe zugunsten der Seenotrettung von Mission Life-Line in Dresden einen Betrag von 814,65 Euro eingenommen haben, den wir natürlich umgehend und im vollen Umfang an die Organisation gespendet haben. Tausend Karma-Punkte sowie unser unendlicher Dank geht an die furiose Leipziger Jazzformation Babyboomer, an die ultra geile Band Die Quittung, die einfach näher am Ergebnis ist und dem glamourösen Chanson-Duo Casino Royal.
  • War sonst noch was? Naja wir begehen im April unsrer dreijähriges Jubelfest und wollen mit Euch feiern! Wir werden Euch rechtzeitig mit den konkreten Termin einspamen – habt also Achtung und fühlt euch an dieser Stelle schon einmal recht herzlich eingeladen.

Ich selbst stelle jetzt lieber erst mal auf Autopilot, verlasse die Brücke und begebe mich auf direktem Weg in Richtung Sonnendeck. Das Raumschiff ist auf Kurs – vor uns unendliche Weiten.

Vorhang


von Patrice Lipeb Dr. Med., Dr. Phil sowie echter Geheimrat zu Sachsen und anderenorts