Skip to content

Schlagwort: Westkultur

MALSTROM

FLORIAN WALTER – SAXOPHON
AXEL ZAJAC – GITARRE
JO BEYER – SCHLAGZEUG
 
Gewinner des europäischen Burghauser Jazzpreis 2015
Gewinner der int. Getxo Jazz Competition 2017
Gewinner des int. Biberacher Jazzpreis 2018

 
„ […] Was Malstrom hier betreibt, entbehrt jeglicher stilistischer Einordnung: es ist ein Heavy-Metal-Hardrock-Freejazz-Experiment unter Starkstrom, ein schweißtreibender Sinnesrausch und ein exzessives Spiel mit der musikalischen Urgewalt.“
– Passauer Neue Presse, Dorothea Walchshäusl, 19. März 2015

 „Mit Gitarre, Saxophon und Schlagzeug schafft die Band mehr Farben und Assoziationsräume, als man von der kleinen Besetzung erwartet und haben dabei so viel Spaß an Dekonstruktion, dass aus ihrer Musik ein rundherum humorvoller Kommentar zu den Möglichkeiten des Gegenwartsjazz wird. Grund genug, ihnen den 7. Europäischen Burghauser Nachwuchs-Jazzpreis zu überreichen“
 – Redaktion JazzZeitung, 18. März 2015

SHADES OF BLUE EPISODE 2 /20

Hausgemachte JAZZ-Reihe mit Leipziger JAZZ-Größen zum anfassen. Diesmal begrüßen wir ein leckeres Septett bestehend aus: 

Lukas Diller – Altsax / Christoph Kunz – Tenorsax / Nugraha Putra Boba – Gitarre / Malte Siebers – Rhodes / Richard Holzapfel -Percussion / Philippos Thönes – Drums


MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG DES KULTURAMTES LEIPZIG

Ob das gut geht..?

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist photo_2020-01-04_11-40-25-682x1024.jpg
von Patrice Robert Lipeb
Foto: Lizette A.


Habe ich mich neulich gefragt. Anlass für dieses kontemplierende Innehalten im tosenden Lärm unserer Zeit war ein eher profanes Spektakel, dem ich vorüberfahrend Zeuge wurde.

Das Ganze trug sich, von stofflicher Seite gesehen, in einem völlig anderen Universum zu. Genauer gesagt am Karl Heine Kanal, Richtung Lindenauer Hafen, ungefähr auf Höhe des Kunstkraftwerks. Zwei Mütter bewegten sowohl sich als auch ihre ausladenden Kinderwagen gravitätisch und allenthalben parallel zum Rand des Radweges. Gänzlich unbeteiligt vom Gegenverkehr zahlloser anderer Verkehrsteilnehmer frästen die beiden Muttis eine Schneise in die Landschaft. Allerdings emphatisch genug um hier und da vernehmliche Laute der Beschwerde gegenüber all Jenen auszustoßen, die es wagen sollten, sich ihrem Track auf einen Meter zu nähern.

Kurz vor der Brücke Saalfelder Straße spitzte sich die Situation zu. Denn aus Richtung Kernstadt näherten sich zwei rüstige und frech frisierte Sportomas. Jede mit jeweils zwei nordischen Gehstöcken bewaffnet, mit energischen Schritten dem stoischen Parallelogramm entgegen. Gleich knallt’s, dachte ich, während ich ein mehr oder minder waghalsiges Überholmanöver auf meinem Drahtesel abschloss. Welches die Überholten mit dem Zischen mutmaßlich giftiger Flüche quittierten.

Keine der beiden sich in Kollision befindenden Parteien wird auch nur einen Zentimeter zurück weichen. Denke ich weiter. Vielleicht werden sich die Kontrahentinnen tagelang anschreien, ohne auch nur ein einziges Mal dem anderen zuzuhören? Oder vielleicht werden sie ja am Ende Freunde oder bilden sowas wie eine Interessengemeinschaft, wer weiß das schon.

Na jedenfalls konnte ich nicht stehenbleiben und mir ansehen, wie es am Ende in der Realität, die außerhalb meines Kopfes stattfindet, denn nun tatsächlich zugeht. Stattdessen musste ich weiter radeln und schnell, schnell zur Arbeit. Danach wartet das Leben auf dich. So hoffe ich zumindest.

Was das Subbotnik angeht, so mahlen heuer die Mühlen der Kultur als gäbe es kein Morgen mehr. Der Februar ist voll mit lecker, lecker Veranstaltungen. Ist wie gewohnt viel Jazz dabei. In diesem Zusammenhang ein riesengroßes Dankeschön an das Kulturamt der Stadt Leipzig, für die erneute Förderung unserer Reihe SHADES OF BLUE NachbarschaftsJazz. Ihr Jungs und Mädels seid wirklich die Größten.

Abseits vom Jazz haben wir noch ein paar Experimente mit Euch vor. Zum Beispiel möchte ich Euch auf ein neues Gesprächsformat mit dem Namen Bräuer will’s wissen hinweisen. Die Premiere dieser ungeschminkten Talk-Runde mit interessanten Gästen aus dem täglichen Leben findet am 22.02 um 20:30 Uhr statt.

War sonst noch was? Ach, ja! Anständig bleiben, nicht vergessen.

Gut Holz

Euer SUBBOTNIK

Tal Yadin Solo Performance

Guitarist and composer Tal Yadin’s musical style has been developed upon a journey which began in Jerusalem, taking him through the desert of southern Israel and the beaches of Tel Aviv, to the pulsing urban jungle of Berlin, Germany, where he is currently based.
The vast variety of natural and cultural landscapes in which he belongs is being well reflected in his musical personality.

Currently, Tal is leading his own trio with bassist Michael Edwards and drummer Yaaki Levy, is also co-leading “Big Berry Duo” with Saxophonist Omri Abramov and is frequently hired as a guitarist for numerous musical projects.

https://www.youtube.com/channel/UCjJw-o-1ot2v6l_EMzCvimg

TRES &

Drei Musiker mit drei Nationlitäten, verschiedenen Hintergründen und Erfahrungen; Sie loten die Grenzen des Musizierens aus, jeder auf seine eigene Art und Weise und doch als ein Organismus – Musik verbindet.

Das Credo der Band ist dem Zuhörer auf ihre Reise beim Musizieren mitzunehmen, dabei die unterschiedlichen Kulturen und Musiktraditionen in einem eigenen Stil zusammenzufassen. Hierzu interpretieren sie alte, neue und eigene Jazztunes. Viel Platz, Freiraum und Individualtät ist zu hören und doch ergänzt sich das Trio zu einer Einheit. Alles ist möglich.

Video:
https://www.facebook.com/2306235792948577/videos/485473875339428/

Tausend Mal von vorn Immer wieder neu

von Patrice Robert Lipeb
Foto: Lizette A.

Na habt ihr euch auch ein paar hübsche Vorsätze für 2020 gemacht?
Ich will zum Beispiel mit dem Rauchen aufhören. Oder besser gesagt, im Allgemeinen gesünder Leben.

Und ich habe mir vorgenommen, unseren Blog gewissenhafter zu betreuen. Da mich des Öfteren Menschen auf der Straße ansprechen, um mich auf irgendeinen Sachverhalt, den unsere Website betrifft, aufmerksam zu machen.

Das klingt dann in etwa so: Ey, wieso ist denn unser Konzert nicht online? Ist das wirklich euer Ernst? Macht ihr kein Facebook? Wieso sind eure Termine nicht aktuell? usw. usw. usw.

Kurz gesagt, das geht alles vollumfänglich auf meine Kappe. Nicht das ich faul wäre oder kein Bock hätte, euch Geschichten zu erzählen oder meinem Beruf nachzugehen. Mir fehlt einfach die Zeit oder anders gesagt: Das Leben kommt mir in den meisten Fällen dazwischen.

Du lebst und lebst und auf einmal ist der Monat schon wieder durch. Dabei hat sich soviel angestaut – auf dem Schreibtisch jetzt – dass an das Verfassen von humoristisch und informell wertvollen Blog-Einträgen kaum zu denken ist.

Zu meiner Entschuldigung möchte ich vorbringen, dass wir 2019 zwölf bemerkenswerte Ausgaben des SOW aka STANDORT WEST fabriziert haben. Jetzt nicht alleine, sondern in Zusammenarbeit mit BIG NBL und little BL, worauf wir als SUBBO ziemlich stolz sind. Sonst hätten wir es ja kaum an unsere Scheibe gepinselt.

Wenn ihr auch so gespannt seid, wie es weiter geht, dann bliebt mit uns auf Sendung!

Zum Schluss noch die Hörempfehlung des Monats für Euch:

Die Quittung mit

Leuchten


https://www.youtube.com/watch?v=c7l5UdlLSVs


In diesem Sinne

LA LA LA LA LA LA